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Mikropfähle
Mikropfähle
Mikropfähle sind Verpresspfähle mit kleinem Durchmesser, die ihre Lasten über Mantelreibung in den Untergrund einleiten. Hauptanwendungsgebiete sind z.B.: Gründungen, Unterfangungen und Auftriebssicherungen. Sie sind ein bedeutender Arbeitsbereich der Grund- Pfahl und Sonderbau GmbH.

Kleinbohr-Verpresspfähle zeichnen sich dadurch aus, daß sie bei kleinem Bohrdurchmesser durch spezielle Verpresstechniken relativ hohe Gebrauchslasten in den Baugrund einleiten und unter beengten räumlichen Verhältnissen hergestellt werden können.

Der Begriff des sogenannten Wurzelpfahles wird in der Anwendungsvielfalt und durch die Variationen in der Ausführungsart durch die Grund- Pfahl und Sonderbau GmbH neu definiert.

Inzwischen ist unser Programm um weitere Kleinbohr- und Kleinbohr-Verpresspfahlsysteme erweitert worden, so daß für die Fülle von Gründungsverfahren bei Hausunterfangungen, Unterfangungen, Sanierung gefährdeter Gründungen, für die Ableitung von Zusatzlasten innerhalb bestehender Bebauung und für Neugründungen insbesondere bei engen und niedrigen Arbeitsräumen maßgeschneiderte Lösungen angeboten werden können.

Kleinbohr-Verpresspfähle können als Einstab-Druck- und Zugpfahl mit Bruchlasten bis 4418kN eingesetzt werden. Über Pfahlbündel mit bis zu drei Einzeltraggliedern können entsprechend höhere Lasten abgetragen werden.

Als Tragglied kommt das bewährte SAS Gewindestabsystem des Stahlwerkes Annahütte zum Einsatz. Markenzeichen dieses Systems ist das endlos schraubbare Grobgewinde mit Selbstreinigungseffekt. Dieses Gewinde dient dem kraftschlüssigen Anschluß von Ankerstücken und Ankermuttern, dem Koppeln einzelner Pfahlschüsse mit Hilfe von Gewindemuffen sowie der Verbesserung der Verbundwirkung zum umgebenden Zementstein im Krafteintragungsbereich. Die Profilierung des Traggliedes ermöglicht im Pfahlkopfbereich eine exakte Festlegung sowie eine beliebige Verlängerung des Pfahlüberstands unter Einsatz der zugelassenen Verbindungsteile. Mit einem Korrosionsschutz gemäß zugehöriger Allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung versehen, kann der Verbundpfahl auch als Zugpfahl für Bruchlasten bis 4418kN eingesetzt werden.

Die Konstruktion des Pfahls erlaubt auch hier eine ordnungsgemäße Pfahlherstellung bei Einbauhöhen von ca. 2,0 m. Ebenso ist bei Montage eines Nachinjektionssystems die gezielte Sanierung des Bodens im Krafteintragungsbereich durch Nachverpressung möglich.

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