DSV - Düsenstrahlverfahren
Düsenstrahlverfahren (DSV)
Das DSV wurde früher auch Hochdruckbodenvermörtelung (HDBV) oder speziell in Deutschland Hochdruckinjektion (HDI) genannt. Die Unterfangung von Bauwerken im Zuge der Herstellung von Baugruben im innerstädtischen Bereich stellt das Hauptanwendungsfeld des Düsenstrahlverfahren dar, welches es ermöglicht, Verformungen an angrenzenden Gebäuden auf ein Minimum zu reduzieren. Diese Methode erlaubt es ferner, bei Vorhandensein von Grundwasser dichte Baugruben herzustellen.
Das Düsenstrahlverfahren mit Ummantelung des Düsstrahles mit Druckluft und/oder Wasser ermöglicht uns eine optimale Anpassung an die geforderten Projektziele.
Bohrgerät von der Miniraupe – geeignet für den Einsatz selbst in beengtesten Kellern, über Midigeräten – für Baulückenverbauten, bis zu Großbohrgeräten – mit Bohrtiefen über 30 m stehen zur Verfügung. Unterschiedliche Hochdruckpumpen mit Leistungen bis zu maximal 600 bar und 500 lit/sek. ergänzen die Geräteauswahl.
Eine entsprechende Qualitätssicherung erfolgt über permanente Erfassung der Düsparamter und zusätzlich – falls erforderlich – der tatsächliche Bohrlochverlauf.
Über unsere Tochterfirma in Deutschland konnte am deutschen Institut für Bautechnik in Berlin eine Zulassung für das Düsenstrahlverfahren erwirkt werden, welche grundsätzlich auch in Österreich bei Bedarf verwendet werden kann.
Anwendungsgebiete:
- Unterfangung und Tieferführung von Fundamenten
- Neufundierungen
- Baugrubensicherung
- Hoch- und tiefliegende Dichtsohlen




